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Aprikose

Hristian Ivanov
17 Dezember 2025 • 3 min. Lesezeit
Aprikose

Aprikose (Prunus armeniaca) ist ein hoher Obstbaum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Das Wort „Aprikose“ leitet sich vom lateinischen praecoquum ab, was „früh reifend“ bedeutet, da der Aprikosenbaum bereits Anfang des Frühlings blüht.

Aprikosen sind kleine, süße Früchte in gold-oranger Farbe mit einer samtweichen Oberfläche. Ihre gold-orange Farbe und das samtige Fruchtfleisch machen sie unwiderstehlich. Kein Wunder, dass die alten Perser sie „Sonneneier“ nannten, während sie in der griechischen Mythologie als „goldene Äpfel“ und „goldene Sonnen-Eier“ bezeichnet wurden. Von Juni bis August, wenn sie frisch reif und duftend sind, sind Aprikosen natürlich süß und saftig – wie ein Tropfen goldenen Sommersonnenscheins.

Die Aprikose ist seit prähistorischer Zeit bekannt, ihr Ursprung ist jedoch unsicher. Die meisten Forscher gehen davon aus, dass ihre Heimat Nordchina ist. Andere vertreten die Ansicht, dass sie aus Armenien stammt, wo Aprikosenkerne aus tiefster Antike gefunden wurden. Die lateinische Bezeichnung Prunus armeniaca bedeutet wörtlich „armenische Pflaume“ und stützt diese Theorie. In Armenien wird das Holz von Aprikosenbäumen für die Herstellung von Holzschnitzereien verwendet. So ist auch das traditionelle Blasinstrument Duduk ein Kunstwerk aus Aprikosenholz.

Die ersten Erwähnungen von Aprikosenkernöl stammen aus 3000 v. Chr. In der traditionellen chinesischen Medizin werden Aprikosen zur Behandlung von Tumoren, Geschwüren und Anämie empfohlen, während die Kerne beruhigend bei Husten wirken. In China wird die Aprikose mit Bildung und Medizin in Verbindung gebracht, da ein chinesischer Philosoph des 4. Jahrhunderts v. Chr. seine Schüler mit Aprikosenholz unterrichtete.

Die erste Erwähnung des Wortes in englischer Sprache findet sich in William Turners New Herbal von 1551. Turner beschreibt die Aprikose als „kleiner als andere Pfirsiche“ und erwähnt den Aprikosenbaum. Auch Shakespeare kannte Aprikosen: In Richard II spricht der Gärtner der Königin von mit Früchten beladenen Aprikosenbäumen, und in A Midsummer Night’s Dream werden Aprikosen als Luxusfrucht zusammen mit Brombeeren genannt.

In der Sprache der Hunza, einer Bergbevölkerung in Pakistan, heißt Aprikosenkernöl hani-e-dell, was wörtlich „Sonnentropfen“ bedeutet. Studien zeigen, dass der ganzjährige, reichliche Verzehr frischer und getrockneter Aprikosen zur Robustheit der Gesundheit und der hohen Zahl von Hundertjährigen in dieser Region beiträgt. Aprikosen haben einen außergewöhnlich hohen Nährwert und enthalten die Vitamine A, C, K und E sowie Spurenelemente wie Kalium, Mangan, Magnesium und Phosphor.

Aprikosenkerne sind stark bitter im Geschmack und werden in der Küche als Aprikosenmandeln oder Bittermandeln bezeichnet. Besonders geschätzt werden sie wegen ihres Gehalts an dem Glycosid Amygdalin (das den bitteren Geschmack verursacht), das vom Chemiker Ernst Krebs als Vitamin B17 bezeichnet wurde, obwohl es tatsächlich kein Vitamin ist. Wissenschaftliche Studien belegen, dass dieses „Vitamin“, das eine Cyanverbindung enthält, einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen Krebs leisten kann.

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