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Mandel

Hristian Ivanov
17 Dezember 2025 • 3 min. Lesezeit
Mandel

Mandel (Prunus dulcis) ist ein stark verzweigter, sommergrüner Baum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Baum besitzt sehr schöne Blüten, weshalb er oft als Zierpflanze gepflanzt wird. Mandeln blühen früh im Frühjahr, und die Früchte reifen gegen Ende des Sommers. Die Blüten enthalten eine große Menge Nektar. Mandeln sind eine wunderbare Bienenweide und verströmen während der Blütezeit einen magischen Duft. Mandelbäume werden auch „die Königin der Rosengewächse“ genannt.

Die Mandel stammt ursprünglich aus Zentralasien und dem Nahen Osten. Nach einigen Quellen gilt auch Nordafrika als Heimat der Mandel.

Die Mandel gilt als göttliche Nuss. Der Legende nach wurde der altgriechische Gott Attis, berühmt für seine Schönheit, aus dem Samen eines Mandelbaumes geboren. In der Bibel wird der Mandelbaum als heiliger Baum und Symbol der Hoffnung angesehen. Im Alten Testament gibt es die Geschichte von Aarons Stab, der als Zeichen der Zustimmung Gottes erblühte und Mandeln trug. Die Form des Heiligenscheins um die Köpfe von Heiligen in biblischen Gemälden wird „Amygdale“ genannt (nach dem lateinischen Namen der Nuss).

Die Mandel gilt als eine der ersten domestizierten Obstsorten. Hinweise auf kultivierte Mandeln stammen bereits aus der Frühbronzezeit (3000–2000 v. Chr.). Im Alten Ägypten galten die Früchte der Pflanze als absolute Delikatesse. Den Pharaonen wurden sie als heiliges Brot serviert, und weltweit wurden Mandeln als Nahrung für das Gehirn geschätzt, was ihnen den Ruf einbrachte, besonders nahrhaft und köstlich zu sein. Mandelöl wurde in zahlreichen kosmetischen Anwendungen und in Priesterzeremonien verwendet. Die alten Ägypter nutzten auch bittere Mandeln als Medizin. Aus ihnen stellten sie Mandelwasser (Aqua Amygdalarum amararum) her, das als Schmerzmittel und mildes Betäubungsmittel angewendet wurde. Ein ägyptischer Papyrus von vor 5.000 Jahren erwähnt „aqua amigdalorum“ zur Behandlung von Hauttumoren. Mandeln wurden im Grab von Tutanchamun gefunden.

Im antiken Rom wurden Mandeln bei Hochzeitszeremonien verwendet, da sie nach den damaligen Traditionen Gesundheit und Fruchtbarkeit symbolisierten. Im Mittelalter, auf dem Gebiet des heutigen Italiens, wurden bei Hochzeiten fünf zuckerüberzogene Mandeln verschenkt, die jeweils Gesundheit, Wohlstand, Glück, Fruchtbarkeit und Langlebigkeit symbolisierten. Bis heute wird diese Tradition in Italien gepflegt: Bei Hochzeiten schenken die Brautleute zuckerüberzogene Mandeln an ihre Gäste als Erinnerung an den Hochzeitstag. Diese Tradition ist inspiriert von der griechischen Legende über die Liebe zwischen Demophon und der thrakischen Prinzessin Phyllis und wurde zu einem Symbol unsterblicher Liebe.

Im Iran werden Mandeln „himmlischer Baum“ genannt, und bei den amerikanischen Ureinwohnern stehen sie für Fruchtbarkeit. Die Chinesen betrachten den Mandelbaum als Symbol für den Frühling und die Erneuerung. In Indien gelten diese göttlichen Gaben der Natur als Grundbestandteil zur Förderung der geistigen Fähigkeiten von Kindern. Die alten Japaner schätzten Alabasterfläschchen mit Mandelöl und Meersalz als bewährtes Elixier für ein schönes Gesicht und gesundes Haar.

Heute gelten Mandeln als Superfood. Sie verbinden einen wunderbaren Geschmack mit einer Fülle an gesunden und wertvollen Inhaltsstoffen.

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