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Schafgarbe

Hristian Ivanov
17 Dezember 2025 • 2 min. Lesezeit
Schafgarbe

Schafgarbe (Achillea millefolium) ist ein mehrjähriges Kraut mit weißen Blüten und einem starken, charakteristischen, leicht süßlichen Aroma. Sie ist auch als „Tausendblatt“ bekannt und wird von Volksheilern als Pflanze mit übernatürlichen Kräften geschätzt.

Der Name „Achillea“ stammt von dem thessalischen Helden Achilles—dem mutigsten aller Griechen, der im Trojanischen Krieg kämpfte. Einer Legende zufolge nutzten Achilles und die antiken Krieger die Schafgarbe äußerlich, um Schnittwunden zu verbinden, innere und äußere Blutungen zu stillen, die Blutgerinnung zu fördern und Schmerzen zu lindern. „Millefolium“ bedeutet „tausend Blätter“ und bezieht sich auf das kleine, feine, fiederartige Laub der Pflanze.

Die alten Europäer nannten das Kraut „Soldatenkraut“ und bereiteten daraus ebenfalls eine heilende Salbe für Wunden, die auf dem Schlachtfeld entstanden waren. In England weisen einige alte Bezeichnungen der Pflanze ebenfalls auf ihre wundheilende Fähigkeit hin—„herb for the soldier’s wound“ und „knight’s milfoil“.

In der chinesischen Medizin gilt Schafgarbe als perfekte Balance zwischen Yin und Yang. Legenden aus der Antike berichten, dass das Kraut auch zur Herstellung von Liebeszaubern verwendet wurde.

Schafgarbe gehört zu den Wundern der Volksmedizin. In alten Kräuterbüchern wurde sie „Befreiung von allen Übeln“ genannt, aufgrund des Glaubens an ihre magische Fähigkeit, dort zu helfen, wo keine Hoffnung auf Heilung bestand. In der Volksüberlieferung wurde ein aus blühenden Stängeln geflochtener Kranz auf den Kopf von fiebernden Personen gesetzt. Die Kranken wurden anschließend vollständig in einen Fluss getaucht. Nach altem Glauben sollte das Wasser, ebenso wie der Kranz, die Krankheit forttragen.

Bis heute ist Schafgarbe eine der beliebtesten Pflanzen der Volksmedizin zur Behandlung sogenannter „Frauenleiden“ wie Gebärmutterblutungen, schmerzhafte Menstruation, Weißfluss und Myome. Sie ist zudem ein sehr geschätztes Kraut als blutstillendes und entzündungshemmendes Mittel—innerlich (bei Magen- und Hämorrhoidalleiden) und äußerlich (bei Wunden, Nasenbluten und Zahnfleischbluten)—sowie als beruhigendes Mittel bei Magenschmerzen, Geschwüren und Gastritis.

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